Dormagener Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2020 zur frühkindlichen Bildung

Hervorgehoben

Die Kommunalwahlen stehen kurz bevor. Wir haben die Dormagener Bürgermeisterkandidaten um die kurzfristige Beantwortung einiger Fragen gebeten, um Eltern eine konkrete Vorstellung davon zu geben, was sie von den Bürgermeisterkandidaten erwarten können in Bezug auf frühkindliche Bildung und Familienfreundlichkeit.

Bild von planet_fox auf Pixabay

Hier könnt Ihr die Antworten der Bürgermeisterkandidaten nachlesen:

Dormagener Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2020 zur frühkindlichen Bildung: Die Antworten von Andreas Hauser (UWG / Freie Wähler)

Die Kommunalwahlen stehen kurz bevor. Wir haben die Dormagener Bürgermeisterkandidaten um die kurzfristige Beantwortung einiger Fragen gebeten, um Eltern eine konkrete Vorstellung davon zu geben, was sie von den Bürgermeisterkandidaten erwarten können in Bezug auf frühkindliche Bildung und Familienfreundlichkeit.

Foto: Käthe und Bernd Limburg, www.limburg-bernd.de / Lizenz: Creative Commons BY-SA-3.0 de / CC BY-SA 3.0 DE (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)

Die Antworten von Andreas Hauser (UWG / Freie Wähler)

Welche Ansätze sehen Sie um gegen den Fachkräftemangel, welcher auch im Bereich der Kindertageseinrichtungen besteht, vorzugehen? Welche Vorschläge haben Sie um Fachpersonal für eine Tätigkeit bei der Stadt Dormagen zu begeistern? Wie stehen Sie zu finanziellen Anreizen oder individuellen Vorteilen bei Vertragsabschluss?

Andreas Hauser: Zunächst müssen wir für unsere Wählergruppe festhalten, daß unser Staat demographisch bedingt vor riesigen Umwälzungen steht und deshalb Fachpersonal nicht einfach zu rekrutieren ist. Auch können wir nur davor warnen, anders als mancher Vorredner es darstellt, eine unrealistische Erwartungshaltung mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung und dem städtischen Haushalt gleichermaßen bei Kitaträgern, Eltern und Betreuern zu erzeugen. Wir müssen das Dormagener Modell im Kern erhalten und punktuell optimieren, dies stellt eine große Kraftanstrengung dar. Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit muss wieder die Maßgabe politischen Handelns werden. An Attraktivität kann unsere Stadt durch gute Rahmenbedingungen bei der Freizeitgestaltung, im Schulwesen, Sport, Natur,  Kultur und durch attraktive Wohnangebote zu punkten. Wir könnten uns im Zuge der Wohnungsbauinitiativen unserer Stadt vorstellen, das für Betreuer / -innen maßgeschneiderter und passender Wohnraum zukünftig angeboten werden kann. Aufgrund der Tarifautonmie kann die Politik keinen Einfluss auf die vertraglichen Rahmenbedingungen nehmen. Ein Ungleichgewicht zwischen den kirchlichen und städtischen Trägern kann nicht das Ziel sein.

Welche Schlüsse ziehen Sie aus den vergangenen Monaten während der Pandemie in Bezug auf die frühkindliche Bildung? Haben Sie Vorschläge, was in zukünftigen vergleichbaren Situationen anders gelöst werden soll?

Andreas Hauser: Die Lockdown Phase der gegenwärtigen Pandemie hat Schwachstellen aufgezeigt, für die widerum neue Erfahrungswerte gesammelt werden konnten. Andererseits lässt sich für die Zukunft nicht prognostizieren ob weitere Pandemien einen ähnlichen Verlauf nehmen können. Ungeachtet dessen, zeigt sich das unser Kleinsten selbst nicht primär gefährdet sind und ein temporärer Mundschutz mit entsprechendem Abstandsgebot in Verbindung mit einem ausreichenden Betreuungs- und Platzangebot gereicht hätten, das vorhandene Betreuungsangebot vollumfänglich aufrecht zu erhalten.  Es zeigt sich vielmehr die Wichtigkeit des Umganges der Kinder mit Gleichaltrigen. Weitere Ausführungen hierzu unter Attraktivitätssteigerung für Familien.

Wie beurteilen Sie die Betreuungsqualität in den städtischen Kindertageseinrichtungen, sowohlim Hinblick auf die Personalsituation als auch auf die räumliche Ausstattung?

Andreas Hauser: Die räumlichen und personellen Engpässe in Dormagen sind bedingt durch nicht weitsichtige politische Weichenstellungen selbst verschuldet gewesen. Man hat in den letzten Jahren einige Kraftakte aufgebracht, um den Bedürfnissen in der U3 und Ü3 Betreung stadtweit gerecht zu werden. Im Vergleich mit anderen und größeren Gemeinden, ist unsere Kommune gut aufgestellt und organsiert. Sicherlich gibt es Verbesserungspotzenziale, die sich aber widerum auf einem hohen Niveau bewegen. Der demographischen Herausforderung muss zukünftig mit mehr Weitblick bei der Steuerung des Zuzuges und der Erschliessung von Neubaugebieten begegnet werden. Ein Monitoringsystem hätte hier frühzeitig geholfen steigende Bedarfe zu erkennen.

Wie wird Integration von Familien mit Migrationshintergrund in den Kitas umgesetzt und in welchen Bereichen sehen Sie dort Verbesserungspotential?

Andreas Hauser: Wir sehen, das in unserer Kommune besonders im nationalen wie internationalen Vergleich, alles Erdenkliche versucht wird, einer ungeregelten und oftmals bildungsfernen Zuwanderung gerecht zu werden. Für die Stadtteile Hackenbroich, Horrem aber auch für Dormagen Stadt ist die Integrationskraft unserer Stadt ganzheitlich betrachtet überstrapaziert, es findet bereits eine Integration in die Parallelgesellschaften statt. Gemessen an den selbst gesteckten Ansprüchen ist unsere Verwaltung mit dieser Gesamtaufgabe überfordert und ist partiell bereits gescheitert. So gesehen fehlt den städtischen Kitas Durchsetzungskraft und Verbindlichkeit, Sprache, Kultur und unsere Werte nachhaltig zu vermitteln, auf der ein gemeinsames Zusammenleben dauerhaft gelingen kann. Parallelstrukturen und Segregation konnten sich seit Dekanden verfestigt. Wir sollten vereinzelt auch auf Länderebene über Re-Migrations Programme nachdenken, um das Ausmaß der Verwerfungen nicht unbeherrschbar werden zu lassen. Zudem ist der Ausbau und Erhalt der Sprachförderung in den KITAS ein wichtiges Thema, das weiter mit Nachdruckverbessert werden muss.

Was kann die Stadt Dormagen tun, um attraktiver für Familien mit kleinen Kindern zu werden? Welche Projekte sind bereits unternommen worden und für welche setzen Sie sich in der nächsten Legislaturperiode als Bürgermeister ein?

Andreas Hauser: Wir haben in den vergangenen Wochen auf das Problem des Zustandes der Spielplätze im Stadtgebiet mehrfach durch verschiedene Anträge hingewiesen, auch andere Parteien haben dieses Thema im Fokus. Eine Aufstockung des städtischen Budgets im Rahmen einer Umschichtung innerhalb des städtischen Haushaltes ist ebenso ratsam, wie eine Kartierung und umfassende Zustandserfassung städtischer und nicht städtischer Spielplätze im Stadtgebiet. Zudem sehen wir auch in den Naherholungsgebieten Tannenbusch und Zonser Heide einen wichtigen städtischen Beitrag für die frühkindliche Entwicklung, diese gilt es gut zu erhalten und durch mehrere Abenteuerspielplätze am Stadtrand zu ergänzen. Die erforderlichen Finanzmittel sollten von der lokalen Wirtschaft, wie auch aus städtischen Bürgerstiftungen oder der Finanzwirtschaft durch ein freiwilliges Sponsoring oder Crowdfunding aufgebracht werden können. Kompetenz und Finanzmittel dafür sind vorhanden. Ebenfalls dürfte für junge Familien guter und erschwinglicher Wohnraum ein gewichtiges Argument für die Standortwahl sein, ebenso die Auswahl der präferierten Kita. Hier plädieren wir dafür den Kita Navigator anders aufzusetzen, so das Mehrfachnennungen nicht den Zugang zu einer Einrichtungsstätte blockieren. Auch über flexibilisierte und erweiterte Öffnungszeiten der Kitas muss nachgedacht werden, ebenso wie die Vernetzung der Kitas im Stadtgebiet untereinander weiter ausgebaut werden kann.

Elternmitbestimmung ist ein wichtiges Thema und im Kibiz verankert. Stehen Sie verbindlich für die Einhaltung dieser Rechte ein? Welche darüber hinausgehende Zusammenarbeit kommt für Sie in Frage? Themen die hier immer wieder im Gespräch sind ist z.B. die dauerhafte Mitwirkung in der AG 78, z.B. durch Anerkennung des Jugendamtselternbeirats als Träger der Jugendhilfe (§ 75 SGB 8).

Andreas Hauser: Es ist im politischen Raum die Rede von einem Unterausschuss zum Jugendhilfeausschuss, diese Idee tragen wird mit, ebenso plädieren wir für einen stimmberechtigten Sitz des JAEB im Jugendhilfeausschuss, da wir der Meinung sind, das es in unsrer Stadt ein permanentes und gewachsenes Problem mit Kindeswohlgefährdung gibt, das in den Auschüssen unter der bisherigen Leitung überhaupt nicht zur Ansprache kam, bzw. ausgeblendet wurde. Zudem ist das Jugendamt personell unterbesetzt, viele Aufgabenstellungen können überhaupt  nicht angegangen werden. Auch die Einführung eines Qualitätssicherungssystems bei den KITAS betrachten wir als notwendig.

Wie wird die Anforderung, dass in Zukunft alle Kindertageseinrichtungen inklusiv arbeiten sollen, umgesetzt? Welche Themen wurden bereits angegangen und an welchen Stellen besteht noch Handlungsbedarf? Wie sieht hier die Planung aus?

Andreas Hauser: Es ist in den letzten Jahren viel in die Infrastruktur und den Ausbau der Kitas investiert worden, da liegt es für uns auf der Hand, das man die Inklusion ebenfalls daran ausrichten sollte. Allerdings muss man auch hier sehen was der Arbeitsmarkt an qualifizierten Fachkräften bereit hält und inwieweit unsere Stadt zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung bereitstellen kann. Auch hier gilt, mit Blick auf die Aussagen der Mitkonkurrenten, keine Erwartungshaltungen und Hoffnungen zu erzeugen, die nicht dauerhaft und seriös darstellbar sind.

 

Dormagener Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2020 zur frühkindlichen Bildung: Die Antworten von Karlheinz Meyer (FDP)

Die Kommunalwahlen stehen kurz bevor. Wir haben die Dormagener Bürgermeisterkandidaten um die kurzfristige Beantwortung einiger Fragen gebeten, um Eltern eine konkrete Vorstellung davon zu geben, was sie von den Bürgermeisterkandidaten erwarten können in Bezug auf frühkindliche Bildung und Familienfreundlichkeit.

Foto: Käthe und Bernd Limburg, www.limburg-bernd.de / Lizenz: Creative Commons BY-SA-3.0 de / CC BY-SA 3.0 DE (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)

Die Antworten von Karlheinz Meyer (FDP)

Welche Ansätze sehen Sie um gegen den Fachkräftemangel, welcher auch im Bereich der Kindertageseinrichtungen besteht, vorzugehen? Welche Vorschläge haben Sie um Fachpersonal für eine Tätigkeit bei der Stadt Dormagen zu begeistern? Wie stehen Sie zu finanziellen Anreizen oder individuellen Vorteilen bei Vertragsabschluss?

Karlheinz Meyer: Der Fachkräftemangel besteht leider auch bei den Erzieherinnen und Erziehern. Die praxisintegrierte Ausbildung PIA war ein wichtiger Schritt, um die Ausbildung attraktiver zu machen. Auch finanziellen Anreizen für Erzieher/innen oder individuellen Vorteilen stehe ich als Bürgermeister aufgeschlossen gegenüber, soweit sie rechtlich zulässig sind. Hier könnte ich mir auch vorstellen, Vergünstigungen bei den städtischen Einrichtungen ähnlich eines Familienpasses zu ermöglichen. Zudem werde ich mich dafür einsetzen, dass die Vergütung angemessen ist. Wichtig ist mir, den Erzieher/innen eine gesicherte berufliche Perspektive zu geben, weswegen Arbeitsverträge in aller Regel unbefristet sein müssen.

Welche Schlüsse ziehen Sie aus den vergangenen Monaten während der Pandemie in Bezug auf die frühkindliche Bildung? Haben Sie Vorschläge, was in zukünftigen vergleichbaren Situationen anders gelöst werden soll?

Karlheinz Meyer: Die Corona bedingte Schließung der Kitas war für viele Eltern eine schwierige Situation. So mussten sie von heute auf morgen die Betreuung der Kinder neben den beruflichen Herausforderungen neu organisieren. Die Gesundheit der Kinder und Erzieher/innen hat in einer solchen Situation selbstverständlich eine ganz hohe Priorität. Die Aussetzung der Elternbeiträge war ebenso richtig. Jedoch werde ich als Bürgermeister in einer ähnlichen Situation alles dafür tun, eine weitere Schließung unserer Bildungseinrichtungen zu vermeiden. Nicht nur die Planungssicherheit der Eltern, sondern auch das Wohl unserer Kinder darf nicht gefährdet werden.

Wie beurteilen Sie die Betreuungsqualität in den städtischen Kindertageseinrichtungen, sowohlim Hinblick auf die Personalsituation als auch auf die räumliche Ausstattung?

Karlheinz Meyer: Leider wurden die Überbelegungsplätze in den Kindertageseinrichtungen von Anfang an mit eingeplant, obwohl diese insbesondere für zuziehende Kinder im Laufe des Kindergartenjahres zunächst frei bleiben sollten. Der Bedarf an Betreuungsplätzen wurde hier in der Vergangenheit zu spät erkannt, weswegen der Bürgermeister seitdem der Entwicklung hinterherläuft. Als Bürgermeister werde ich den Ausbau an Betreuungsplätzen kontinuierlich vorantreiben. Lieber einen KiTa- Platz zu viel, als dass Überbelegungsplätze zum festen Bestandteil der Kita-Planung wird, um zu Beginn des Kindergartenjahres allen Kindern einen Betreuungsplatz anbieten zu können.
Container, sind sie heute auch noch so komfortable Raummodule, dürfen nur eine zeitlich begrenzte eine Notlösung sein! Sanierungsarbeiten in Kitas sind zügig abschließen und nicht auf die lange Bank zu schieben, wie zum Beispiel beim Außengelände der Kita in Delhoven. Ähnlich wie bei den Schulgebäuden benötigen wir einen Masterplan für unsere Kitas. Bei der Planung von Neubaugebieten werde ich als Bürgermeister auch immer direkt und zwingend die Frage berücksichtigen, ob im Abschluss weiterhin ausreichend Betreuungsplätze vorhanden sind oder eine neue Kita benötigt wird. Diese muss dann fester Bestandteil der Planungen werden. Dazu gehört auch ein Verkehrskonzept.

Wie wird Integration von Familien mit Migrationshintergrund in den Kitas umgesetzt und in welchen Bereichen sehen Sie dort Verbesserungspotential?

Karlheinz Meyer: Die Integration von Familien mit Migrationshintergrund hat das Ziel, dass es keinen Unterschied macht, ob ein Migrationshintergrund vorliegt oder nicht. Häufig ist eine Sprachbarriere ein großes Hindernis. Deswegen plädiere ich dafür, dass die Erzieher/innen bei der sprachlichen Kommunikation mit den Eltern mehr unterstützt werden, indem für alle Kitas und auch die Kindertagespflegepersonen ein Pool von Übersetzer/innen zur Verfügung steht. Die Sprachförderung der Kinder sollte noch in den Kitas ausgebaut werden, in denen ein geringer Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund betreut wird. Unsere Kitas müssen ein Ort der Vielfalt sein!

Was kann die Stadt Dormagen tun, um attraktiver für Familien mit kleinen Kindern zu werden? Welche Projekte sind bereits unternommen worden und für welche setzen Sie sich in der nächsten Legislaturperiode als Bürgermeister ein?

Karlheinz Meyer: Besonders am Herzen liegt mir die Situation der Spielplätze. Die Möglichkeit, sich an der frischen Luft austoben zu können, ist wichtig für Kinder. Leider weisen die Spielgeräte auf den Spielplätzen viele Mängel auf und die bisher zur Verfügung gestellten Mittel reichen bei weitem nicht aus, diese Mängel zeitnah zu beseitigen und neue Spielgeräte anzuschaffen. Darauf hat die FDP in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen und zusätzlich 500.000 € für den letzten Haushalt beantragt, mit der dieser Sanierungsstau abgebaut werden kann. Leider wurde dies von CDU und SPD immer wieder abgelehnt. Diesen Sanierungsstau werde ich als Bürgermeister schnellstens abbauen.
Ein Problem ist es ebenso, gerade für junge Familien, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Ich plädiere deswegen für soziale Komponenten bei der Vergabe von Baugrundstücken und die Vergabe in Erbpacht, damit gerade junge Familien die Möglichkeit erhalten, sich den Traum vom Eigenheim zu realisieren. Auch die Wohnnebenkosten müssen und können gesenkt werden. Anstatt den Hebesatz der Gewerbesteuer müssen wir die Grundsteuer B senken. Das hilft allen Bürgerinnen und Bürgern.

Elternmitbestimmung ist ein wichtiges Thema und im Kibiz verankert. Stehen Sie verbindlich für die Einhaltung dieser Rechte ein? Welche darüber hinausgehende Zusammenarbeit kommt für Sie in Frage? Themen die hier immer wieder im Gespräch sind ist z.B. die dauerhafte Mitwirkung in der AG 78, z.B. durch Anerkennung des Jugendamtselternbeirats als Träger der Jugendhilfe (§ 75 SGB 8).

Karlheinz Meyer: Die Eltern sind aus meiner Sicht ein wichtiger Ansprechpartner bei allen Fragen der Kinderbetreuung. Ihre Meinung ist äußerst wichtig. Deswegen stehe ich selbstverständlich zu den im Kibiz verankerten Rechten der Elternmitbestimmung. Vor Ort werde ich die Eltern stärker in Entscheidungen einbinden. So gehören für mich z. B. auch die Elternvertreter mit einbezogen, wenn in der nächsten Wahlperiode im Rahmen des Jugendhilfeausschusses in einem Unterausschuss über den weiteren Kita-Ausbau gesprochen wird. Allerdings müssen unsere Erzieher/innen auch in ihrer Tätigkeit unterstützt werden. Sie brauchen Unterstützung, um bei der Ausübung ihrer Tätigkeit das Kindeswohl zu stärken. Hierfür stehe ich gerne und jederzeit für Gespräche zur Verfügung.

Wie wird die Anforderung, dass in Zukunft alle Kindertageseinrichtungen inklusiv arbeiten sollen, umgesetzt? Welche Themen wurden bereits angegangen und an welchen Stellen besteht noch Handlungsbedarf? Wie sieht hier die Planung aus?

Karlheinz Meyer: Das Thema Inklusion wird leider in Dormagen eher stiefmütterlich behandelt. Ich habe mit meiner Fraktion bereits gegen Ende der letzten Wahlperiode angeregt, dass die Verwaltung sich anhand eines Konzepts diejenigen Ziele setzen soll, die noch in Angriff genommen werden müssen. Diese Idee wurde vom Stadtrat auch beschlossen, ist seither jedoch vom Bürgermeister nicht umgesetzt worden. Neben ggf. erforderlichen räumlichen Anpassungen sehe ich insbesondere, dass die Erzieher/innen mitgenommen werden müssen und eventuell bestehende Fragen und Unsicherheiten geklärt werden. Dafür muss es einen festen Ansprechpartner geben, der von Seiten der Verwaltung die inklusive Betreuung in den Kitas begleitet. Wir dürfen unsere Fachkräfte hier nicht überfordern und vor allem nicht allein lassen.

Dormagener Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2020 zur frühkindlichen Bildung: Die Antworten von René Schneider (CDU)

Die Kommunalwahlen stehen kurz bevor. Wir haben die Dormagener Bürgermeisterkandidaten um die kurzfristige Beantwortung einiger Fragen gebeten, um Eltern eine konkrete Vorstellung davon zu geben, was sie von den Bürgermeisterkandidaten erwarten können in Bezug auf frühkindliche Bildung und Familienfreundlichkeit.

Foto: Käthe und Bernd Limburg, www.limburg-bernd.de / Lizenz: Creative Commons BY-SA-3.0 de / CC BY-SA 3.0 DE (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)

Die Antworten von René Schneider (CDU)

Welche Ansätze sehen Sie um gegen den Fachkräftemangel, welcher auch im Bereich der Kindertageseinrichtungen besteht, vorzugehen? Welche Vorschläge haben Sie um Fachpersonal für eine Tätigkeit bei der Stadt Dormagen zu begeistern? Wie stehen Sie zu finanziellen Anreizen oder individuellen Vorteilen bei Vertragsabschluss?

René Schneider: Die Stadt Dormagen unterhält lediglich 6 – wenn man die KiTas der Dormagener Sozialdienst gGmbH dazurechnet – 10, der insgesamt 30 KiTas in Dormagen. Schon, weil im KiTa-Bereich das Subsidiaritätsprinzip gilt und eine vielfältige Trägerlandschaft den Eltern Wahlmöglichkeiten bieten soll, halte ich die Tarifautonomie der Tarifparteien im Bereich der Erziehung für ein hohes Gut.
Eine übertarifliche Bezahlung oder zusätzliche Anreize (finanziell oder ein Vorteilsprogramm), halte ich für falsch, da sich dadurch die Situation nicht verbessert, sondern sich nur eine Verschiebung des Problems ergeben würde, da sich aufgrund dessen ein Abwandern des Personals von den freien Trägern zur Stadt ergeben würde und man die KiTa-Infrastruktur in Dormagen – aber auch über die Kommunalgrenzen Dormagens hinweg – schwächt.
Den eingeschlagenen Weg des Dormagener Modells halte ich für richtig und wichtig, weil er motiviert in Dormagen – mit den vielfältigen Programmen für frühkindliche Bildung und Teilhabe – für eine KiTa zu arbeiten – außerdem halte ich es für notwendig, die KiTas gemeinsam mit den Trägern konsequent umzubauen und einem Masterplan zu entwickeln, der den Erziehern Perspektiven und Mitgestaltung ihres Arbeitsplatzes ermöglicht und ihnen klar Zukunftsperspektiven aufzeigt. Damit können wir dann als Standort Dormagen mit allen KiTas positiv am Arbeitsmarkt punkten!

Welche Schlüsse ziehen Sie aus den vergangenen Monaten während der Pandemie in Bezug auf die frühkindliche Bildung? Haben Sie Vorschläge, was in zukünftigen vergleichbaren Situationen anders gelöst werden soll?

René Schneider: Zunächst einmal: Niemand im Bereich Bildung und Erziehung war organisatorisch (Hygienemaßnahmen usw.) auf die Pandemie vorbereitet und der Lockdown hat die Familien am härtesten getroffen. Im Falle einer zweiten Welle oder einer erneuten pandemischen Lage können wir sicherlich schneller mit Hygienemaßnahmen und weniger Einschränkungen für die Betreuungsangebote reagieren – auch die Familien und das Personal haben gelernt, mit der Lage umzugehen, sodass ich z.B. für eine etwaig neuen Lockdown die „Notbetreuung“ nicht mehr beschränken, sondern auf Freiwilligkeit und persönlicher Einschätzung der Bedarfe setzen würde.
Ich denke, man kann auf der Grundlage der Erfahrungen schneller reagieren und Maßnahmen für die Kinder mit ihren Familien weniger drastisch gestalten!

Wie beurteilen Sie die Betreuungsqualität in den städtischen Kindertageseinrichtungen, sowohlim Hinblick auf die Personalsituation als auch auf die räumliche Ausstattung?

René Schneider: Die Qualität der städtischen und auch der KiTas der freien Träger in Dormagen ist im interkommunalen Vergleich überdurchschnittlich hoch. Das gilt natürlich nicht für jede KiTa und gerade der städtische Eigenbetrieb kommt im Bereich der städtischen KiTa nicht immer den Ansprüchen an eine moderne, funktionale KiTa nach! Auch hier greift unser Ansatz des „Masterplan KiTa“, der auf einen bedarfsgerechten Ausbau der Kindergartenlandschaft, unter Berücksichtigung der Kindertagespflege, in Kooperation mit Trägern und Investoren setzt.
Es muss z.B. über eine Roadmap festgelegt werden, welche zusätzlichen Plätze in welchem Stadtteil wann geschaffen oder auch umgebaut (nicht baulich, sondern im Sinne von U2/3 und Ü3 Plätzen) werden müssen. Hier ist eine präzisere Bedarfsplanung von Nöten. Der aktuelle Kindergartenbedarfsplan ist dazu viel zu unpräzise und bedarf einer dringenden Überarbeitung im Hinblick auf die bessere Steuerung der Entwicklung von Betreuungseinrichtungen in unserer Stadt.

Wie wird Integration von Familien mit Migrationshintergrund in den Kitas umgesetzt und in welchen Bereichen sehen Sie dort Verbesserungspotential?

René Schneider: Im Bereich der Integration setze ich weiter auf den konsequenten Ausbau des Dormagener Modells und die weitere Qualitätssteigerung der dort verankerten Vernetzung von KiTa mit den Hilfebereichen und Institutionen der Sozial- und Integrationsbereiche. Der Weg der Familienzentren mit Zusatzangeboten wie z.B. der Sprachförderung, nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern (sog. Rucksackprogramme), ist etabliert und sollte ausgebaut werden – dazu gehört auch die ständige Fortbildung der Erzieherinnen und Erzieher und die klarere Zielformulierung an die städtische KiTa-Koordination darauf einen größeren Fokus zu legen!

Was kann die Stadt Dormagen tun, um attraktiver für Familien mit kleinen Kindern zu werden? Welche Projekte sind bereits unternommen worden und für welche setzen Sie sich in der nächsten Legislaturperiode als Bürgermeister ein?

René Schneider: Die Stadt Dormagen ist in meiner Wahrnehmung bereits durch diverse Maßnahmen über alle Ressorts hinweg hochattraktiv für Familien mit Kindern. Entsprechende Kinderboni bei den Verfahren zur Grundstückvergabe, Betreuungsplatzgarantie ab dem vierten Monat, Beitragsfreiheit für die letzten drei KiTa-Jahre, Beteiligung von Kindern bei Spielplatzplanungen, usw. gibt es bereits.
Kinder stehen im Fokus unserer Politik und das muss auch in Zukunft bei allen Projekten und vor allem auch bei der Finanzwirtschaft der Stadt klar herauszulesen sein. Die Kernforderungen sind dabei: Schuldenabbau, Grundstücksvergabe und Bauplanung für Wohnraum. Hier mit klarem Fokus auf die Schaffung von klimaneutralen, kostengünstigen und familienfreundlichen Wohnraum, sowie ein starkes Hilfenetz (Dormagener Modell)!

Elternmitbestimmung ist ein wichtiges Thema und im Kibiz verankert. Stehen Sie verbindlich für die Einhaltung dieser Rechte ein? Welche darüber hinausgehende Zusammenarbeit kommt für Sie in Frage? Themen die hier immer wieder im Gespräch sind ist z.B. die dauerhafte Mitwirkung in der AG 78, z.B. durch Anerkennung des Jugendamtselternbeirats als Träger der Jugendhilfe (§ 75 SGB 8).

René Schneider: Die Mitbestimmung der Eltern für ihre Kinder ist mir wichtig und ich sehe bei entsprechendem Antrag keinen Hinderungsgrund zur Anerkennung als freier Träger und ihrem Mitwirken. Regelmäßiger Austausch mit den gewählten Interessenvertretern in unsere Stadt ist für mich selbstverständlich – im Falle meiner Wahl sollten wir kurzfristig abstecken, wo Erwartungen und Möglichkeiten sind. Ich sage aber auch deutlich, dass die Rechte der Träger, der Einrichtungen und auch der politischen Entscheidungsfindung davon nicht eingeschränkt werden dürfen, sondern sinnvoll ergänzt werden müssen.

Wie wird die Anforderung, dass in Zukunft alle Kindertageseinrichtungen inklusiv arbeiten sollen, umgesetzt? Welche Themen wurden bereits angegangen und an welchen Stellen besteht noch Handlungsbedarf? Wie sieht hier die Planung aus?

René Schneider: Das ist eine große Herausforderung, insbesondere für das Personal! Inklusion ist m.E. eine wichtige gesamtgesellschaftliche Forderung, die leistbar gemacht werden muss. Baulich sind KiTas – nicht zuletzt wegen der U2 Vorgaben -, hier auf einem guten Weg, allerdings muss auch die Inklusions-Begleitung der Kinder durchgängig gewährleistet sein, um die Erzieherinnen und Erzieher und damit auch die anderen Kinder in den Gruppen, nicht zu überlasten. Für den Bereich Schule z.B. haben wir hier als CDU Helferpools in Dormagen gefordert und umgesetzt – hier können wir für den KiTa Bereich lernen.

 

Dormagener Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2020 zur frühkindlichen Bildung: Die Antworten von Erik Lierenfeld (SPD)

Die Kommunalwahlen stehen kurz bevor. Wir haben die Dormagener Bürgermeisterkandidaten um die kurzfristige Beantwortung einiger Fragen gebeten, um Eltern eine konkrete Vorstellung davon zu geben, was sie von den Bürgermeisterkandidaten erwarten können in Bezug auf frühkindliche Bildung und Familienfreundlichkeit.

Foto: Käthe und Bernd Limburg, www.limburg-bernd.de / Lizenz: Creative Commons BY-SA-3.0 de / CC BY-SA 3.0 DE (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)

Die Antworten von Erik Lierenfeld (SPD)

Welche Ansätze sehen Sie um gegen den Fachkräftemangel, welcher auch im Bereich der Kindertageseinrichtungen besteht, vorzugehen? Welche Vorschläge haben Sie um Fachpersonal für eine Tätigkeit bei der Stadt Dormagen zu begeistern? Wie stehen Sie zu finanziellen Anreizen oder individuellen Vorteilen bei Vertragsabschluss?

E. Lierenfeld: In der Vergangenheit wurde das Thema bereits diskutiert. Letztlich bieten wir die Praxisintegrierte Ausbildung (kurz PIA) als Alternative für Erzieherinnen und Erzieher an. Die Stadt Dormagen übernimmt alle tarifvertraglichen Leistungen. Darüber hinaus sorgen wir für ein gutes Arbeitsklima, eine gute Fachberatung für die Kolleginnen und Kollegen und bieten für alle städtischen Mitarbeitenden zusätzliche Leistungen im Bereich der Gesundheitsprävention an.

Welche Schlüsse ziehen Sie aus den vergangenen Monaten während der Pandemie in Bezug auf die frühkindliche Bildung? Haben Sie Vorschläge, was in zukünftigen vergleichbaren Situationen anders gelöst werden soll?

E. Lierenfeld: Wir haben wieder einmal festgestellt, wie wichtig die frühkindliche Bildung ist und welchen Stellenwert die Erzieherinnen und Erzieher in unserer Gesellschaft haben (müssen). Im Rahmen der räumlichen und personellen Möglichkeiten sollten möglichst kleine Gruppen betreut werden. Auch eine 1:1-Betreuung sollte zur Risikominimierung zumindest in Erwägung gezogen werden. Das heißt dann letztlich leider auch, dass es auch dann eine prioritäre Versorgung für Menschen mit Betreuungsengpässen geben muss, die keine anderweitige Möglichkeit der Betreuung haben.

Wie beurteilen Sie die Betreuungsqualität in den städtischen Kindertageseinrichtungen, sowohlim Hinblick auf die Personalsituation als auch auf die räumliche Ausstattung?

E. Lierenfeld: Die städtischen Kindertageseinrichtungen sind personell gut aufgestellt und mit zusätzlichen „Springer-Stellen“ schaffen wir auch die Möglichkeit Urlaubs- und Krankheitsabwesenheiten sowie Fortbildungstage gut zu kompensieren. Die räumliche Ausstattung ist in den meisten Fällen gut und es wurde bereits an vielen Stellen investiert in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig müssen wir aber einige Kitas sanieren und auch zusätzliche Einrichtungen bauen.

Wie wird Integration von Familien mit Migrationshintergrund in den Kitas umgesetzt und in welchen Bereichen sehen Sie dort Verbesserungspotential?

E. Lierenfeld: Insbesondere die zusätzlichen vom Bund und aus dem neuen Kinderbildungsgesetz finanzierten Sprachförderangebote sind ein wichtiger Baustein, den wir zielgerichtet in die Kitas weiterleiten, die einen besonderen Bedarf haben. Auch die weiteren Angebote für Familien in den Familienzentren sind hier gut angelegt. Langfristig soll aus jeder städtischen Einrichtung ein Familienzentrum mit Angeboten für alle Angehörigen werden, so dass auch neu Zugezogenen eine vereinfachte Integration in die Gesellschaft ermöglicht wird.

Was kann die Stadt Dormagen tun, um attraktiver für Familien mit kleinen Kindern zu werden? Welche Projekte sind bereits unternommen worden und für welche setzen Sie sich in der nächsten Legislaturperiode als Bürgermeister ein?

E. Lierenfeld: Bis 2023 werde ich mich dafür einsetzen die Elternbeiträge schrittweise abzuschaffen. Dies soll Familien entlasten. Gleichzeitig sollen die Angebote im Familienpass weiter verstärkt werden. Familien benötigen Baugrundstücke. Auf meine Anregung hin, haben wir bereits die Kinderboni bei der Vergabe von Grundstücken deutlich erhöht. Hier könnte ich mir vorstellen noch weiter zu gehen. Die Budgets für Kinderspielplätze sind zudem deutlich zu niedrig. Um unsere 91 Spielplätze zu erhalten und auch attraktiv zu gestalten und zum Teil auch auszubauen, sehen wir eine deutliche Erhöhung vor.

Elternmitbestimmung ist ein wichtiges Thema und im Kibiz verankert. Stehen Sie verbindlich für die Einhaltung dieser Rechte ein? Welche darüber hinausgehende Zusammenarbeit kommt für Sie in Frage? Themen die hier immer wieder im Gespräch sind ist z.B. die dauerhafte Mitwirkung in der AG 78, z.B. durch Anerkennung des Jugendamtselternbeirats als Träger der Jugendhilfe (§ 75 SGB 8).

E. Lierenfeld: Mitbestimmung ist immer wichtig und für mich ein absolutes Muss. Grundvoraussetzung dafür ist ein Dialog auf Augenhöhe und die notwenige Zurverfügungstellung von Informationen.
Die Mitwirkung in einer AG nach § 78 SGB VIII (AG 78) ist ja vor allem zwischen den Trägern der Jugendhilfe und dem Jugendamt vorgesehen um Maßnahmen aufeinander abzustimmen. Da kann laut LVR der JAEB zu eingeladen werden. Entscheidungen werden dann aber im Jugendhilfeausschuss getroffen. Der Landschaftsverband Rheinland schlägt jedoch als Erweiterung vor, dass der JAEB bei Bedarf auch zu Sitzungen des Jugendhilfeausschusses eingeladen werden könnte. Der Dormagener JAEB ist allerdings auf Antrag der SPD (AM Dries am 8.11.2011) seit der Gründung grundsätzlich mit einer beratenden Stimme im Jugendhilfeausschuss vertreten.
Wir werden den JAEB an der Arbeit des geplanten Unterausschusses zur Kita-Entwicklungsplanung beteiligen.

Wie wird die Anforderung, dass in Zukunft alle Kindertageseinrichtungen inklusiv arbeiten sollen, umgesetzt? Welche Themen wurden bereits angegangen und an welchen Stellen besteht noch Handlungsbedarf? Wie sieht hier die Planung aus?

E. Lierenfeld: Wir haben hier zunächst einmal eine Vollzeitstelle für die entsprechende Beratung in den Kitas vorgesehen. Gleichzeitig achten wir bei den Planungen für Neu- und Umbauten der Kitas bereits auf die Notwendigkeiten für Inklusion. Auch Fortbildungsangebote wird es verstärkt geben.

Der Regelbetrieb für Kitas in NRW wird vorgezogen. Ein paar wichtige Infos für Euch:

Zum Schluss möchte ich noch ein bisschen Werbung machen. Mit dem neuen Kindergartenjahr werden wieder einige Mitglieder unseres JAEBs aus diesem ausscheiden. Wir brauchen also wieder mal Verstärkung. Im November (genauer Termin wird noch bekannt gegeben) wird ein neuer JAEB gewählt. Wenn Du Dir vorstellen kannst, Dich für die Interessen der Eltern von Kita-Kindern in Dormagen einzusetzen, dann melde Dich bei uns und stell Dich im November zur Wahl!

Stellungnahme zum Vorschlag der Dormagener SPD, die Kita-Beiträge für Juni und Juli komplett zu erlassen

Der Jugendamtselternbeirat der Stadt Dormagen unterstützt den Vorschlag der SPD die Elternbeiträge für Juni und Juli komplett zu erlassen.

Zum Hintergrund: Die Landesregierung und die Kommunen haben sich darauf geeinigt für die Monate Juni und Juli die Hälfte der Elternbeiträge zu erlassen. Bereits im Vorfeld hat der Hauptausschuss des Rates der Stadt Dormagen am 12.05.2020 den Beschluss gefasst, „für den Zeitraum, für den das Betretungsverbot weiterhin besteht und das Land NRW die hälftige Übernahme der Beitragsausfälle zusagt“ die Elternbeiträge auszusetzen.

Richtig ist, dass das Betretungsverbot in seiner bisherigen Form ab dem 08.06.2020 durch einen „eingeschränkten Regelbetrieb“ ersetzt wird. Von einer Rückkehr zum Regelbetrieb kann jedoch noch keine Rede sein. Die Entscheidung des Hauptausschusses wurde von dem Geist getragen, Familien mit Kindern in dieser schwierigen Situation so lange zu entlasten, wie die Betreuung und Bildung der Kinder im gewohnten Umfang nicht stattfindet. Dieser Grundgedanke sollte auch weiterhin Bestand haben und die finanzielle Entlastung daher auch im sogenannten „eingeschränkten Regelbetrieb“ fortgesetzt werden.

Die Einschränkung darauf, die Beiträge nur zu erlassen, sofern „das Land NRW die hälftige Übernahme der Beitragsausfälle zusagt“, wurde seinerzeit eingefügt, da befürchtet wurde, dass das Land NRW sich nicht an den Kosten beteiligen könnte, wenn die Kommunen schon vorher beschließen würden, die Beiträge zu erlassen. Grundsätzlich waren sich jedoch alle Beteiligten einig, die Familien finanziell entlasten zu wollen. Dass nun die Landesregierung entschieden hat, nur 25% der Kosten zu übernehmen, bedauern wir. Und wir gehen davon aus, dass es unabhängig davon allen im Stadtrat vertretenen Fraktionen ein Anliegen ist, die Familien mit Kindern in dieser schwierigen Zeit möglichst stark zu entlasten.

Daher erhoffen wir uns, dass sich die im Stadtrat vertretenen Fraktionen dem Vorschlag der SPD anschließen und gemeinsam beschließen, die Elternbeiträge für Juni und Juli zu erlassen. Wie stehen die Fraktionen im Stadtrat dazu? Bitte geben Sie uns eine Rückmeldung; uns würde Ihre Meinung dazu ehrlich interessieren.

Dormagen, den 08.06.2020
i.A. Sascha Weick
(Vorsitzender Jugendamtselternbeirat der Stadt Dormagen)

Tag 73 der Kita-Schließung wegen Corona

Ein Ende scheint in Sicht, zumindest eine teilweises Ende. Zum 8.6.2020 wird das Betretungsverbot für Kinderbetreuungsangebote aufgehoben. Es folgt eine „eingeschränkter Regelbetrieb“. Wie genau dieser eingeschränkte Regelbetrieb in den Kitas organisiert werden soll, steht zurzeit noch nicht genau fest, denn die zugehörige Fachempfehlung Nr. 19 liegt noch nicht vor. Klar ist schon, dass der Betreuungsumfang in der Regel um 10 Stunden pro Woche reduziert wird (also 35 h statt 45 h, 25 h statt 35 h und 15 h statt 25 h) und die Gruppengröße wieder den normalen Gruppengrößen nach KiBiz entsprechen darf. Teiloffene oder offene Konzepte sind nicht zulässig. Mehr Informationen zum eingeschränkten Regelbetrieb finden sich in den FAQs, die das MKFFI herausgegeben hat: https://www.mkffi.nrw/sites/default/files/asset/document/faq_eingeschraenkter_regelbetrieb_stand_22.05.2020.pdf

Für die Zeit des eingeschränkten Regelbetriebs haben sich Land und Kommunen darauf geeinigt, auf die Hälfte der Elternbeiträge zu verzichten. Für Juni und Juli müssen also nur die halben Elternbeiträge bezahlt werden. https://www.mkffi.nrw/pressemitteilung/kindertagesbetreuung-land-und-kommunen-erlassen-haelfte-der-elternbeitraege-fuer

Zum besseren Verständnis der aktuellen Belastungssituation während der Corona-Krise möchte der Landeselternbeirat NRW beispielsweise erfahren, wie es den Familien aktuell ergeht, wie gut Ihr euch informiert fühlt, welche Auswirkungen spürbar sind oder welcher Betreuungsumfang notwendig ist. Dazu führt der LEB bis zum 4. Juni 2020 eine anonyme Elternbefragung durch. Diese findet Ihr unter: https://www.lebnrw.de/eltern-umfrage/

Wir hoffen, es geht Euch allen gut und Ihr haltet noch ein wenig durch. Gebt auf Euch und Eure Lieben Acht und bleibt gesund,

Sascha Weick (JAEB Dormagen)

Stellungnahme des Jugendamtselternbeirates der Stadt Dormagen

zu den Infektionsschutzmaßnahmen im Bereich der Kindertagesbetreuung anlässlich des Tages der Kinderbetreuung am 11.05.2020 und der 36. Sitzung des Hauptausschusses des Rates der Stadt Dormagen am 12.05.2020.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Mitglieder der Fraktionen des Stadtrates, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger von Dormagen,

zunächst möchten wir klarstellen, dass wir es für grundsätzlich richtig halten, dass zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Maßnahmen getroffen wurden, die zum Teil auch drastische Einschränkungen der persönlichen Freiheiten beinhaltet haben. Die im Folgenden geübte Kritik bezieht sich also nicht darauf, dass Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie getroffen wurden, sondern auf deren Ausrichtung bzw. Umsetzung oder das Fehlen von flankierenden Maßnahmen als Ausgleich der Beschränkungen.

Heute am 15.Mai 2020 ist der Tag der Kinderbetreuung. An diesem Aktionstag bedanken sich Eltern seit einigen Jahren bei Kitafachkräften und Tageseltern für ihre Arbeit. Aber in diesem Jahr ist einiges anders; seit fast genau 2 Monaten ist für viele Eltern nämlich so gut wie alles anders.  Am Freitag, den 13. März, wurde den Eltern von Kindern, die eine Kindertageseinrichtung oder die Kindertagespflege besuchen, mitgeteilt, dass sie wenige Tage später die Betreuung und Bildung ihrer Kinder selber übernehmen müssen. Eine Aufgabe, die zuvor je nach Lebens- und Familienmodell zwischen Eltern, weiteren Familienangehörigen wie z. B. Großeltern und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung unterschiedlich aufgeteilt war. Der gegenwärtig kursierende Stufenplan der Landesregierung macht deutlich, dass für einen wesentlichen Teil der Familien mit kleinen Kindern auch in den nächsten 3 Monaten keine großartigen Änderungen zu erwarten sind. Unterstützende Maßnahmen für Familien gab es sowohl von Politik und Verwaltung als auch von den Trägern der Einrichtungen, wie von Seiten der Einrichtungen selbst von  Anfang an nur vereinzelt. Umfang des Kontaktes zwischen Kindertageseinrichtungen und Familien, bzw. ob es einen solchen überhaupt gibt, hängt nach wie vor vom Engagement einzelner Mitarbeiter*innen der Kindertageseinrichtungen ab.

Viele der ursprünglich getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung der Corona-Pandemie wurden inzwischen gelockert bzw. wieder aufgehoben. Ob diese Lockerungen bzw. ihr Umfang zum gegenwärtigen Zeitpunkt sinnvoll sind, können wir nicht beurteilen. Betrachtet man jedoch die  Lockerungen der Maßnahmen genauer, so zeichnet sich ein deutliches Bild ab, welche Belange bei der Entscheidung über selbige, eine Rolle gespielt haben. Und es wird deutlich: Die Belange von Kindern und Familien, die von Anfang an durch die Maßnahmen in besonderem Maße betroffen waren, spielen offensichtlich eine untergeordnete Rolle. Frühe Bildung für Kinder und die Notwendigkeit sozialer Kontakte zu Gleichaltrigen, Therapien und Fördermöglichkeiten sind offensichtlich weniger relevant als die Möglichkeit, Küchen oder Autos zu kaufen oder sich die Haare schneiden zu lassen. Damit wollen wir nicht die wirtschaftliche Not von Teilen des Einzelhandels oder des Handwerkes herabwürdigen. Aber selbst wenn man ausschließlich wirtschaftliche Maßstäbe heranziehen würde: Ohne eine gesicherte Kinderbetreuung fehlt es der Wirtschaft massiv an Arbeitskräften. Die beschlossenen Lockerungen hingegen verschärfen jetzt sogar die Not einiger Eltern, denn mit dem Wiederanlaufen der Wirtschaft steigen die beruflichen Anforderungen. Gleichzeitig müssen jedoch die Kinder weiter zu Hause betreut werden. Die Geduld vieler Arbeitgeber mit den Mitarbeitern*innen, die ihre Kinder zu Hause betreuen müssen, neigt sich dem Ende entgegen. Die Kraft vieler Eltern, die wie alle anderen auch Ängste und Unsicherheiten ausgesetzt sind, gleichzeitig dies bei ihren Kindern abmildern müssen, Verpflichtungen gegenüber ihren Arbeitgebern erfüllen müssen, aber ihre Kinder auch nicht vernachlässigen wollen, ist ebenfalls am Ende. Ganz zu schweigen von den Familien mit Kindern, die besondere Förderung oder Therapie bedürfen, diese aber seit Wochen nicht oder nicht im gewohnten Rahmen erhalten.

Abstandhalten, Schutzmasken oder Plexiglasscheiben sind in der Kinderbetreuung schwer möglich, das erkennen wir an. Darüber, dass bei dieser speziellen Pandemie Kinder oder Einrichtungen der Kinderbetreuung eine besondere Rolle bei der Ausbreitung gespielt haben, ist bisher jedoch kein wissenschaftlicher Nachweis erbracht worden. Hinzu kommt, dass im Bereich der Kinderbetreuung Infektionsketten relativ gut nachvollzogen werden können. Im Gegensatz zu vielen Bereichen, für die bereits umfangreiche Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen beschlossen wurden. Damit stellt sich die Frage: Wenn Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen möglich sind, warum ist dann nicht auch im Bereich der Kinderbetreuung eine ehrliche Entlastung der Familien möglich? Und nein, der „Fahrplan“ der Landesregierung bedeutet für die meisten Familien auf längere Zeit eben noch keine ernsthafte Entlastung.

Wir sind uns bewusst, dass in der kommunalen Politik nicht über die Infektionsschutzmaßnahmen des Landes entschieden wird. Aber wir wissen auch, dass Sie zum Teil sehr gut mit der Landespolitik verzahnt sind und dort entsprechenden Einfluss nehmen können. Darüber hinaus erwarten wir vom Hauptausschuss des Rates der Stadt Dormagen, dass dieser die außergewöhnliche Belastung von Familien in dieser Pandemie anerkennt und entsprechend seiner Möglichkeiten möglichst weitgehende Beschlüsse zur Entlastung von Familien beschließt. Unterstützen Sie uns! Setzen Sie ein Zeichen für eine kinder- und familienfreundliche Politik. Mit den Tagesordnungspunkten 5.12 (9/2335) und 5.13 (9/2352) soll in der Sitzung des Hauptausschusses beschlossen werden, die Aussetzung der Elternbeiträge für April rückwirkend zu genehmigen und für Mai und gegebenenfalls Juni zu beschließen. Die Aussetzung der Elternbeiträge halten wir für absolut gerechtfertigt. Wir empfehlen darüber hinaus schon jetzt auch die Aussetzung der Elternbeiträge für Juli und August zu beschließen, sofern bis dahin kein Regelbetrieb in den Kinderbetreuungseinrichtungen stattfindet. Wovon leider auszugehen ist, denn der aktuelle Stufenplan der Landesregierung sieht einen Regelbetrieb erst ab September vor. Wir sind davon überzeugt, dass auch in der Kinderbetreuung der Grundsatz gelten sollte: Wo eine Leistung nicht erbracht werden kann, ist auch keine Gebühr zu bezahlen. Das sollte unserer Meinung nach auch in der Elternbeitragssatzung so festgehalten werden, so dass zukünftig in allen Fällen, in denen eine vereinbarte Betreuungsleistung über einen längeren Zeitraum (z.B. mehr als 2 Wochen) nicht erbracht werden kann, auch kein Elternbeitrag zu bezahlen ist. Der Tagesordnungspunkt 6.2 (9/2343) beschäftigt sich mit einer Änderung der Elternbeitragssatzung. Diese Änderung unterstützen wir. Gleichzeitig wäre das eine Gelegenheit, gleich einen entsprechenden Passus mit aufzunehmen und so zu zeigen, dass Sie ernsthaft an einer familienfreundlichen Politik interessiert sind.

Darüber hinaus muss bereits jetzt für den Bereich der Sommerferien unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien eine Analyse des Betreuungsbedarfs stattfinden. Es muss davon ausgegangen werden, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Eltern im Sommer keinen weiteren Urlaub nehmen kann, im Fall dass die Betreuungseinrichtung Betriebsferien machen. Deshalb muss für jede mögliche Stufe der Einrichtungsöffnung (Notbetreuung, erweiterte Notbetreuung, eingeschränkter Regelbetrieb, vollständiger Regelbetrieb) eine Regelung zu den Schließtagen vereinbart bzw. die nach § 22a SGB VIII vorgeschriebenen „anderweitige Betreuungsmöglichkeit“ sichergestellt werden.

Des Weiteren möchten wir Sie bitten, die Landesregierung auf die besondere Situation der Waldkindergärten aufmerksam zu machen. Die zwei Waldkindergärten in Dormagen sind nicht an Gebäude gebunden und können mit entsprechenden Konzepten unter anderen Bedingungen arbeiten als die klassischen Kindertagesstätten. Es wäre deshalb unserer Meinung nach zu prüfen, ob die Waldkindergärten unter bestimmten Bedingungen vorzeitig zu einem (eingeschränkten) Regelbetrieb zurückkehren können.

Von den Kindertageseinrichtungen und Kinderpflegestellen wünschen wir uns, dass diese regelmäßig Kontakt zu den Familien und Kindern aufnehmen, Materialien und Hilfen anbieten und die so wichtige Beziehungsarbeit nicht aufgeben. Seien Sie kreativ! Schöpfen Sie Ihre Möglichkeiten aus!

Von den Trägern der Kinderbetreuungseinrichtungen und der Verwaltung erwarten wir, dass diese die Einrichtungen dazu animieren und sie dabei unterstützen und fachliche, logistische, technische und datenschutzrechtliche Probleme beseitigen. Seien Sie aktiv! Finden Sie Lösungen!

Darüber hinaus erhoffen wir uns, dass jeder dazu beiträgt, diese Pandemie möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Nur so ist es möglich, dass unsere Kinder bald wieder in ihre Betreuungseinrichtungen zurückkehren können, dass sie die ihnen zustehend frühkindliche Bildung, ihre besondere Förderungen und Therapien erhalten und vor allem, dass sie wieder mit ihren Spielkameraden spielen dürfen. Kinder brauchen Kinder! Das dürfen wir ihnen nicht länger als unbedingt notwendig verwehren.

Dormagen, den 11.05.2020

i.A. Sascha Weick
(Vorsitzender Jugendamtselternbeirat der Stadt Dormagen)

Tag 49 der Kita-Schließung wegen Corona

Leider können wir Euch immer noch nicht sagen, wann es mit einem einigermaßen geregelten Betrieb in den Kitas weitergehen wird. In den letzten Tagen gab es dazu unterschiedlichste Meldungen. Mal war von einem „behutsamen Wiedereinstieg in vier Phasen“ die Rede, dann hieß es „Normalbetrieb erst, wenn es Impfstoff gibt“ und an anderer Stelle „alle Kinder sollen vor den Sommerferien zumindest Zeitweise in die Kitas.“ Wir wollen an dieser Stelle nicht spekulieren. Am 6. Mai will die Landesregierung sich erneut mit dem Thema beschäftigen.

Ihr habt es sicher schon aus den Medien erfahren: Auch für den Mai müssen keine Kita-Gebühren bezahlt werden. Wir hätten es besser gefunden, wenn der Entschluss gleich für die gesamte Zeit bis zur Rückkehr in den Normalbetrieb getroffen worden wäre.


[Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay]

Als kleine Erleichterung für Familien kann vielleicht gewertet werden, dass ab Donnerstag die Spielplätze wieder geöffnet sind. Natürlich gelten auch dort die Abstandsregeln, damit es zu keinem neuen Anstieg der Infektionen kommt. Robert Krummbein, Erster Beigeordneter der Stadt Dormagen dazu: „Alle Bürgerinnen und Bürger müssen jetzt wissen, worum es geht. Jede Lockerung erfordert Zug um Zug mehr Bewusstsein für die damit verbundenen Risiken – und ein entsprechend verantwortungsvolles Handeln.“

Ebenfalls ab Donnerstag öffnet der Tierpark Tannenbusch wieder, allerdings wird die Besucherzahl begrenzt. Es wird empfohlen, im Vorfeld kostenlose Tickets für ein Zeitfenster zu buchen. Mehr Informationen dazu findet Ihr hier: https://www.eventbrite.de/e/ticket-fur-tannenbusch-tickets-103311062168

Zum Schluss würden wir gerne ein bisschen mehr von Euch erfahren: Wie halten Eure Kitas in Zeiten der Kitaschließung mit Eltern und Kindern Kontakt? Schreibt uns per Email, in die Kommentare unseres Blogs oder bei Facebook bzw. per Direktnachricht. Wir freuen uns auf Eure Antworten.

Wir hoffen, es geht Euch allen gut. Gebt auf Euch und Eure Lieben Acht und bleibt gesund,

Sascha Weick (JAEB Dormagen)